Spendenübergabe für Wohngruppe

Spendenübergabe für Eltern-Kind-Wohngruppe zur Drogentherapie in Meißen

Die alarmierende Zunahme des Konsums von Crystal Meth und anderer Rauschmittel in Sachsen veranlasste die Rotaryclubs Meißen und Riesa Elbland sowohl präventive Aktionen anzuregen als auch therapeutische Maßnahmen zu unterstützen.

„Wir haben ein großes Spargelessen mit fast einhundert Gästen Ende Mai 2015 auf unserem Hof veranstaltet.“ berichtet der Rotarier Dr. Hartwig Kübler. „Alle, die kamen konnten sich an Spargel und Erdbeeren satt essen. Sie haben pauschal einen Mehrbetrag entrichtet, der für den Neubau eines Spielplatzes für das Eltern-Kind-Projekt der Sozialinitiative Kuschnik für drogenabhängige Eltern mit ihren Kleinkindern zu Verfügung gestellt wird.“, ergänzt die Pastpräsidentin Daniela Strauß aus Riesa. „Eine Tombola mit Spargel und Proschwitzer Wein, mit Meißner Porzellan und Freizeitangeboten als Preise erbrachte einen weiteren Betrag, der von Einzelspenden ergänzt wurde, so dass wir insgesamt 1.750,00 EUR für den geplanten Spielplatz der Sozialinitiative zur Verfügung stellen können.“, so Pastpräsident Johannes Bilz aus Meißen.

Die Übergabe des Spendenschecks über 1.750,00 EUR findet auf der Baustelle der acht Wohneinheiten für die geplanten Eltern-Kind-Wohngruppen in der Leschnerstraße 15 in Meißen am Mittwoch, 02.09.2015, 10.00 Uhr statt.

„Eine Überraschung der besonderen Art ist für mich die Unterstützung durch Rotary. So können wir im Außenbereich optimale Bedingungen für die Kinder und auch Eltern durch die Anschaffung von Sitzgruppen und Spielgeräten schaffen.“, freut sich Ulrich Kuschnik von der Sozialinitiative.

Primäres Ziel unsere Arbeit ist es, mit den Familien ein drogenfreies, normkonformes und selbstverantwortliches Leben zu gestalten.

Es soll ermöglicht werden die Familien zu erhalten und eine gefährdungsbedingte Herausnahme der Kinder zu vermeiden.

Die konsequente Arbeit mit festen Tagesstrukturen soll sinnstiftenden Strukturen und Tätigkeiten dienen.

Da es bei den Familien auch um therapeutische Aufarbeitung der Gründe zur Sucht geht, ist eine Therapiemotivation zur Langzeitentwöhnungstherapie ebenfalls unsere Aufgabe.

Das Rotarische Spargelessen fand am 30. Mai 2015 auf dem Spargelhof Nauwalde bei Riesa statt. Zuvor bot der Rotaryclub Riesa unter Leitung der Pastpräsidenten Daniela Strauß und Johannes Bilz eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Röderaue an, bei der viel Wissenswertes über die dortige Fischzucht zu erfahren war. Selbst aus Wales aus dem Partnerclub Cowbridge waren rotarische Freunde zum Fest für den guten Zweck angereist.

„Engagiertes Tun“ ist eines der Mottos der rotarischen Arbeit. Rotary vereint Persönlichkeiten aus allen Kontinenten, Kulturen und Berufen, um weltweit Dienst an der Gemeinschaft zu leisten und um zu einer besseren weltweiten Verständigung beizutragen. Seit der Gründung des ersten Clubs durch vier Freunde vor mehr als 100 Jahren in Chicago hat sich Rotary zu einem weltumspannenden Netzwerk engagierter Männer und Frauen entwickelt, die eine gemeinsame Vision verfolgen. Sie wollen denen zur Seite stehen, die sich nicht selbst helfen können: im lokalen Umfeld der eigenen Gemeinde und in internationalen humanitären Hilfsprojekten.(http://rotary.de/).

Die Sozialinitiative Kuschnik (http://wp.sozialinitiative-kuschnik.de/) ist Träger der Jugendhilfe und bietet ambulante Hilfen zur Erziehung an. Sie ist Mitglied im VPK – Landesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe des Landes Sachsen e.V.

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